„Almenland Miemingerberg“ – ist der Titel einer Erzählreihe über die Landwirtschaft und ihre Menschen in und um Mieming in Tirol. Mir begegnen Menschen, die am Miemingerberg leben und arbeiten.
Früher als üblich kehrte das erste Vieh von der Seeben Alm auf die heimischen Herbstweideplätze zurück. Almhirt Gerhard Wiggens warnte die Almbauern in Untermieming: "Das Weidefutter wird knapp."
Die Seeben Alm im Gaistal wird von einem neuen Wall gegen Steinschlag geschützt. Wanderer werden den Schutzwall kaum bemerken. Zu sehen ist er nur aus der Höhe, mit Blick auf die Almhütte und Ehrwald.
„Vorn gehen die Kräftigen, hinten die Lampelen, die noch mit der Flasche großgezogen wurden“, sagt Ortsbäuerin Michaela Maurer. Gemeinsam mit ihnen auf dem Weg sind um die sieben Schafer der Agrargemeinschaft Seebenalpe, Untermieming.
Meine Beziehung zu Menschen und Bergen ist von genetisch bedingter Neugier geprägt. Bis zu meiner "Almentaufe" am Miemingerberg mussten allerdings noch ein paar Jahre vergehen.