Wir empören uns. Das ist Teil unserer Kultur. Für die Opfer von Gewalttaten, zünden die Anständigen Kerzen an. Beten und halten Andacht. Es sind nur Minderheiten. Die Mehrheit schaut kopfschüttelnd zu.
Wir empören uns. Das ist Teil unserer Kultur. Für die Opfer von Gewalttaten, zünden die Anständigen Kerzen an. Beten und halten Andacht. Es sind nur Minderheiten. Die Mehrheit schaut kopfschüttelnd zu.
"Vielleicht denken Sie jetzt: Bitte nicht noch ein Buch über Krebs. Ich garantiere Ihnen: Dieses ist anders." Das hat Gisela Steinhauer in einem Interview gesagt. Sie ist Journalistin und hat gemeinsam mit ihrer Freundin Verena Welschof "Ich bin noch nicht weg" geschrieben.
Social Media ist ein unverzichtbares Werkzeug geworden, um Relevanz zu behalten, stellt den Journalismus aber gleichzeitig vor die Herausforderung, seine Kernprinzipien (Qualität, Sorgfalt) in einem schnelllebigen, oft oberflächlichen Umfeld zu wahren.
Journalismus muss sich vielfach neu erfinden. Ein Plädoyer für mehr Gemeinwohlorientierung und gegen Reichweite um jeden Preis. Was Journalismus soll, darf oder muss, wird in diesen Zeiten zur demokratierelevanten Größe.
Die öffentliche Diskussionskultur scheint vergiftet zu sein. Die Zuspitzung gesellschaftspolitischer Konflikte polarisiert und beeinflusst die freie Meinungsäußerung.
Ein Gradmesser für den Zustand einer Demokratie sind ihre Medien. Ihre Vielfalt und Beschaffenheit entscheiden über die Qualität der demokratischen Öffentlichkeit und den Informationsstand der Bevölkerung.
Generationenkonflikte entstehen durch unterschiedliche Werte, Arbeitsweisen und Kommunikationsstile, bieten jedoch Chancen für Innovation. Effektive Lösungen umfassen offene Dialoge, gegenseitigen Respekt, Mentoring-Programme und flexible Arbeitsmodelle.
Die Medien sind schuld, wenn die Politik versagt und das Leben teurer wird. Viele beschweren sich, die keine klassischen Medien mehr konsumieren. Denn die sind zu teuer, berichten nur noch über „die da oben“ und zu wenig aus dem lokalen Umfeld.
Eine gespaltene, aufgehetzte Öffentlichkeit, die nur das geboten bekommt, was ihr ohnehin schon glaubt, ein unglaublich ertragreiche Quelle ist. Für Geld. Mit Blick auf die USA ist – wenn sich dieser Gedanke, wie vieler Blödsinn aus den USA, den wir kopieren breit macht, die Demokratie in Gefahr...
In meinen ersten Radiojahren in Hessen machten wir uns auf ins digitale Informationszeitalter. Chips und Computer – Telekommunikation und Internet. Die Weiterentwicklung war nicht mehr aufzuhalten.
Schreib doch mal ein Buch – die freundliche Aufforderung aus meiner scheinbar ziellosen Schreiberei doch mal etwas Vernünftiges zu machen, begleitet mich ein halbes Leben lang. Um ein Buch zu schreiben, braucht’s mehr als ein paar gute Ideen.