Suchen

Seebenalm – Schutzwall schützt den Hüttenbetrieb

(Foto: Knut Kuckel)
(Foto: Knut Kuckel)

Die Seeben Alm im Gaistal wird von einem neuen Wall gegen Steinschlag geschützt. Wanderer werden den Schutzwall kaum bemerken. Zu sehen ist er nur aus der Höhe, mit Blick auf die Almhütte und Ehrwald.

Gerungen wird noch um den geeigneten Platz für den Bau einer notwendige Gastankanlage. Ungeachtet dessen freuen sich Almhirt Gerhard Wiggins und sein Hüttenteam über einen gelungenen Start in den heurigen Almsommer.

Martin Kapeller, Substanzverwalter der Seebenalpe und Gerhard Wiggins. (Foto: Knut Kuckel)
Martin Kapeller, Substanzverwalter der Seebenalpe und Gerhard Wiggins. (Foto: Knut Kuckel)

Martin Kapeller, Substanzverwalter der Seebenalpe und Vize-Bürgermeister der Gemeinde Mieming besuchte am Samstag, dem 23. Juli 2013 die Alm, um sich vor Ort ein Bild von den bislang geleisteten Arbeiten zu machen. Für das gesamte Bauprojekt wurde eine Investitionssumme von 70.000 Euro veranschlagt.

Vor dem Start in den Almsommer wird die Seeben Alm eine Baustelle. Alm-Verantwortliche und die Vertreter der beauftragten Bau-Unternehmen trafen sich am Samstag, dem 21. Mai 2026 in 1566-Meter Seehöhe zur Baubesprechung. (Foto: Knut Kuckel)
Vor dem Start in den Almsommer wird die Seeben Alm eine Baustelle. Alm-Verantwortliche und die Vertreter der beauftragten Bau-Unternehmen trafen sich am Samstag, dem 21. Mai 2026 in 1566-Meter Seehöhe zur Baubesprechung. (Foto: Knut Kuckel)

Kenner der Seebenalpe wundern sich über den Aufwand, weil sie niemand daran erinnern kann, dass die Almhütte jemals von Steinschlag betroffen war. Der Schutzwald oberhalb der Seebenalm würde schon reichen, meinen sie. Der Baumbestand ist über 80 Jahre alt. Immerhin schlägt die Baumaßnahme „Steinschlagschutz“ mit 30-tausend Euro zu Buche. Aber Sicherheit hat oberste Priorität, deshalb bekommt die Alpe einen zusätzlichen Schutz.

Das Tiefbau-Unternehmen Fiegl im Ötztal konnte inzwischen alle Arbeiten beenden. (Foto: Knut Kuckel)
Das Tiefbau-Unternehmen Fiegl im Ötztal konnte inzwischen alle Arbeiten beenden. (Foto: Knut Kuckel)

Die geplante Gastankanlage soll den Hüttenbetrieb entlasten. Zurzeit werden noch Gasflaschen auf die Alm transportiert. Ein zusätzlicher Stressfaktor für den Pächter und Hüttenchef Gerhard Wiggins aus Garmisch-Partenkirchen.

Hüttenwirtin Claudia Wiggins freut sich mit ihrem Team über zahlreiche Gäste. (Foto: Knut Kuckel)
Hüttenwirtin Claudia Wiggins freut sich mit ihrem Team über zahlreiche Gäste. (Foto: Knut Kuckel)

„Es läuft gut“, sagt die Hüttenwirtin, „bei jedem Wetter.“ Heute war die Wetterlage unbeständig. Mehr Wolken als Sonne und am Nachmittag mussten die Sonnenschirme gesichert werden. 

Die zahlreichen Wanderinnen und Wanderer suchten Schutz vor Wind und Regen in der Hütte, bevor sie sich weiter auf den Weg machten. Die einen zum Seebensee und zur Coburger Hütte, andere Richtung Ehrwalder Alm. (Foto: Knut Kuckel)
Die zahlreichen Wanderinnen und Wanderer suchten Schutz vor Wind und Regen in der Hütte, bevor sie sich weiter auf den Weg machten. Die einen zum Seebensee und zur Coburger Hütte, andere Richtung Ehrwalder Alm. (Foto: Knut Kuckel)

Nach unserem ersten Besuch bei Baubeginn im Mai hat sich einiges getan auf der Seebenalm. Almhirt Gerhard Wiggins kümmert sich im Auftrag der Agrargemeinschaft Seebenalpe aus Untermieming um das Wohl von 400 Schafen und 50 Rindern.

Seeben Alm – Schutzwall schützt den Hüttenbetrieb. (Fotos: Knut Kuckel

Ich engagiere mich für Medienvielfalt und Qualität im Journalismus. Als Radiojournalist und Grenzgänger bin ich immer auch gerne Europäer. Mehr unter → Persönliches

Für Sie ausgewählt

(Foto: Knut Kuckel)

Der „Almschreiber“ sagt danke!

Nach ca. 20 Jahren leben am Berg zieht’s mich wieder heim, nach Westdeutschland. Meine Erlebnisse, die ausdrucksstarken Bilder und die Erinnerung an unvergessliche Begegnungen nehme ich mit.

(Foto: Elias Kapeller)

Marterle für den „Brecher-Franz“

Der „Brecher-Franz“ war mehr als nur ein Original. Wer ihn kannte, wird ihn zeitlebens in guter Erinnerung behalten. Seine Freunde haben ihm zu seinem Geburtstag am 20. Juni eine Gedenkstätte in seinen Bergen im Gaistal errichtet.