das Almenland am Miemingerberg. In Urkunden taucht der Gemeindename Miemingerberg im Jahre 1318 zum ersten Mal auf.
Nach ca. 20 Jahren leben am Berg zieht’s mich wieder heim, nach Westdeutschland. Meine Erlebnisse, die ausdrucksstarken Bilder und die Erinnerung an unvergessliche Begegnungen nehme ich mit.
Der „Brecher-Franz“ war mehr als nur ein Original. Wer ihn kannte, wird ihn zeitlebens in guter Erinnerung behalten. Seine Freunde haben ihm zu seinem Geburtstag am 20. Juni eine Gedenkstätte in seinen Bergen im Gaistal errichtet.
Wenn der längste Tag auf die kürzeste Nacht trifft, wird der Sommer im alpenländischen Raum mit Feuern am Berg begrüßt. In Tirol ist das seit dem Mittelalter Brauch. Am 20. Juni machen sich Bergler auf den Weg, um bei Einbruch der Dunkelheit Feuer zu entzünden.
Beim Flug über die Almen am Miemingerberg war Stefan Kapeller unser Heli-Pilot. Stefan kennt sein Almenland von oben und unten. Von Hause aus ist der Rettungsflieger Familienmitglied gestandener Feldernalmbauern aus Obermieming.
Früher als üblich kehrte das erste Vieh von der Seeben Alm auf die heimischen Herbstweideplätze zurück. Almhirt Gerhard Wiggens warnte die Almbauern in Untermieming: "Das Weidefutter wird knapp."
Die Feldernalm im Gaistal ist seit Jahrhunderten Almweide der Obermieminger Bauern. Die Feldernalm wurde 1964 in Hochfeldern errichtet. Der laufende Betrieb der Alm kann nur durch hohe Eigenleistung der Alm-Mitglieder aufrecht erhalten bleiben.
Das Team auf der Hochfeldern Alm gibt sich entspannt. Niemand lässt sich anmerken, dass die Spannung steigt. Obwohl ihre Almhütte einen Tag lang im Gaistal und weit darüber hinaus in aller Munde sein wird. Ich war 24 Stunden Teil des Hüttenteams.
Die Seeben Alm im Gaistal wird von einem neuen Wall gegen Steinschlag geschützt. Wanderer werden den Schutzwall kaum bemerken. Zu sehen ist er nur aus der Höhe, mit Blick auf die Almhütte und Ehrwald.
Das Protokollbuch der Feldernalmbauern ist ein Geschichtsbuch. Geführt wird es handschriftlich von den jeweiligen Almobmännern seit Februar 1958. Die Feldereralpe im Gaistal, ist seit Jahrhunderten Almweide der Obermieminger Bauern.
Auf dem Anwesen der Gemeinde Mieming »Obermieming 230 a« wird seit rund 50 Jahren wieder gebaut. 1753 Meter über Seehöhe. Die geschätzte Kranhöhe ist somit ca. 1800 Meter. Den Kran der Bauunternehmung sieht man schon von weitem.
Die Hochwasserkatastrophe zwischen Sellrain und Galtür vor vier Wochen, hatte auch Auswirkungen auf den Marienbergjochweg. Der Weg zum Joch zwischen der Marienbergalm im Süden und Biberwier im Norden wurde in großem Ausmaß zerstört.


