„Almenland Miemingerberg“ – ist der Titel einer Erzählreihe über die Landwirtschaft und ihre Menschen in und um Mieming in Tirol. Mir begegnen Menschen, die am Miemingerberg leben und arbeiten.
Die Hochwasserkatastrophe zwischen Sellrain und Galtür vor vier Wochen, hatte auch Auswirkungen auf den Marienbergjochweg. Der Weg zum Joch zwischen der Marienbergalm im Süden und Biberwier im Norden wurde in großem Ausmaß zerstört.
Aus allen Himmelsrichtungen kamen die Menschen am Sonntag, dem 10. August 2014 auf die Marienberg Alm zur Bergmesse mit anschließendem Bergfest. Die Bergmesse zelebrierte heuer Abt German von Stift Stams.
Annemarie und Herbert Schuchter waren vier Jahrzehnte lang die guten Seelen der Marienbergalm. Genauso lange sind sie verheiratet. 40 mal 365,25 Tage. 14-tausend-610 Tage. Die Schaltjahre mit eingerechnet.
Zur Bergmesse und Segnung der neuen Mariensäule kamen am Sonntag Hunderte von Besuchern auf den Marienberg bei Obsteig. Pfarrer Josef Friedle segnete die alte und die neue Skulptur.
Die neue Marienstatue wurde im Auftrag der Agrargemeinschaft Marienbergalpe vom Bildhauer Siegfried Krismer geschnitzt. Wir waren Gäste beim Holzschnitzer in Fiss. Das Aufstellen der Mariensäule glich nur wenig später einem kleinen Bergfest.
Meine Beziehung zu Menschen und Bergen ist von genetisch bedingter Neugier geprägt. Bis zu meiner "Almentaufe" am Miemingerberg mussten allerdings noch ein paar Jahre vergehen.