Die traditionelle Trachtenwallfahrt des Gauverbandes I nach Maria Eck findet jährlich am 3. Sonntag im Mai statt. Der Zug startet morgens in Siegsdorf und führt etwa vier Kilometer den Berg hinauf zur Wallfahrtskirche Maria Eck.
Seit 1951 ist die Wallfahrt ein Bitt- und Dankgottesdienst, bei dem der gefallenen und vermissten Trachtler der Weltkriege gedacht wird, sowie um Frieden und Gottes Segen gebetet wird. Es nehmen in der Regel über 2.000 Mitglieder aus fast 100 Vereinen des Gauverbandes I teil, die ihre Vereinstrachten tragen.
Im Rahmen der Feierlichkeiten (u.a. durch Bischof emeritus Wilhelm Schraml) werden die Pilger nach dem beschwerlichen Aufstieg gesegnet.
Die Veranstaltung wird seit 1951 traditionell vom GTEV Siegsdorf organisiert und ist ein fester Bestandteil der bayerischen Trachtentradition. Bis zu 3.000 Trachtler aus fast 100 Vereinen pilgern an diesem Tag den langen Weg nach Maria Eck hoch.
Das Kloster Maria Eck ist ein Kloster der Franziskaner-Minoriten auf dem „Egger Berg“ in der Gemeinde Siegsdorf in Bayern in der Erzdiözese München und Freising.

Die Wallfahrt nach Maria Eck reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stieg die Zahl der Pilger immer weiter an. Heute ist die Wallfahrt nach Maria Eck eine der größten Wallfahrten in der Erzdiözese München-Freising. Bekannt sind z. B. die jährliche Trachtenwallfahrt des Gauverbandes I und die Wallfahrt der Behinderten aus dem Chiemgau. Zum Kloster gehört dementsprechend auch ein größerer Gasthof.
Weblink: Kloster Maria Eck, Wikipedia
Trachtenwallfahrt Maria Eck (Fotos: Knut Kuckel)








