Die Macht liegt in den Händen von wenigen US-Tech-Milliardären. Dabei hat es ursprünglich die Utopie vom Internet als Demokratie-Maschine gegeben. Wie es Europa schaffen kann, sich unabhängiger zu machen, ist auch ein großes Thema auf der re:publica in Berlin.
Drei Tage lang setzen sich auf der re:publica in Berlin mehr als 1.000 Sprecherinnen und Sprecher sowie das Publikum über die Zukunft der digitalen Gesellschaft auseinander. Das Motto “Never Gonna Give You Up” – eine Zeile aus Rick Astleys Hit aus den 1980er-Jahren – ist Programm: Niemand soll zurückgelassen werden. Themen sind unter anderem digitale Souveränität, Hass im Netz und KI in der Pflege.
Die re:publica ist eine Konferenz rund um das Web 2.0, speziell Weblogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Die re:publica begann 2007 als Treffen von Bloggern und Netzaktivisten. Heute zählt sie zu den wichtigsten europäischen Foren für digitale Gesellschaftsfragen. In der Station Berliner diskutieren auch im Mai 2026 mehr als 1000 Sprecherinnen und Sprecher aus Politik, Wissenschaft, Medien und Tech-Szene.
Weblinks:
Deutschlandfunk, Never Gonna give you up – Die Re:Publica 26 startet
netzpolitik.org, re:publica 26: Dagegenhalten für ein besseres Morgen
