Die Seeben Alm im Gaistal wird von einem neuen Wall gegen Steinschlag geschützt. Wanderer werden den Schutzwall kaum bemerken. Zu sehen ist er nur aus der Höhe, mit Blick auf die Almhütte und Ehrwald.
Gerungen wird noch um den geeigneten Platz für den Bau einer notwendige Gastankanlage. Ungeachtet dessen freuen sich Almhirt Gerhard Wiggins und sein Hüttenteam über einen gelungenen Start in den heurigen Almsommer.

Martin Kapeller, Substanzverwalter der Seebenalpe und Vize-Bürgermeister der Gemeinde Mieming besuchte am Samstag, dem 23. Juli 2013 die Alm, um sich vor Ort ein Bild von den bislang geleisteten Arbeiten zu machen. Für das gesamte Bauprojekt wurde eine Investitionssumme von 70.000 Euro veranschlagt.

Kenner der Seebenalpe wundern sich über den Aufwand, weil sie niemand daran erinnern kann, dass die Almhütte jemals von Steinschlag betroffen war. Der Schutzwald oberhalb der Seebenalm würde schon reichen, meinen sie. Der Baumbestand ist über 80 Jahre alt. Immerhin schlägt die Baumaßnahme „Steinschlagschutz“ mit 30-tausend Euro zu Buche. Aber Sicherheit hat oberste Priorität, deshalb bekommt die Alpe einen zusätzlichen Schutz.

Die geplante Gastankanlage soll den Hüttenbetrieb entlasten. Zurzeit werden noch Gasflaschen auf die Alm transportiert. Ein zusätzlicher Stressfaktor für den Pächter und Hüttenchef Gerhard Wiggins aus Garmisch-Partenkirchen.

„Es läuft gut“, sagt die Hüttenwirtin, „bei jedem Wetter.“ Heute war die Wetterlage unbeständig. Mehr Wolken als Sonne und am Nachmittag mussten die Sonnenschirme gesichert werden.

Nach unserem ersten Besuch bei Baubeginn im Mai hat sich einiges getan auf der Seebenalm. Almhirt Gerhard Wiggins kümmert sich im Auftrag der Agrargemeinschaft Seebenalpe aus Untermieming um das Wohl von 400 Schafen und 50 Rindern.
Seeben Alm – Schutzwall schützt den Hüttenbetrieb. (Fotos: Knut Kuckel








